Regeln - Kinder-sicher-im-web.de - Das Ratgeberportal für Eltern & Familien

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Regeln

Erziehung

Kinder brauchen Regeln. Kinder lieben Regeln.

Wichtig sind unserer Erfahrung nach folgende Punkte:

   * Einigkeit über die Regeln zwischen den Eltern.


Kinder wissen nicht automatisch was "richtig" und was "falsch" ist. Vor alllem in unserer komplizierten Gesellschaft müssen sie das erst lernen. Das tun sie vor allem durch das Vorbild der Erwachsenen. Kinder wollen immer alles richtig machen. Das ist ihr naturell. Kein Kind tut absichtlich etwas "schlechtes". Es hat es irgenwo "gelernt".

Das Problem ist oft, das über die Regeln keine Einigkeit herrscht, meistens weil einfach nie darüber gesprochen wurde. Damit zwingt man die Kinder Papa und Mama gegeneinander auszuspielen. Die Kinder lernen damit, es gibt keine Regel, die wirklich gilt.

   * Die Kinder kennen die Regeln


So trivial das klingen mag. Wir haben es so oft erlebt, das die Kinder Regeln einhalten sollen von denen sie nie erfahren haben, aber Mama und Papa meinen, das müssten sie doch wissen, das ist doch klar. Nichts ist klar. Vor allem, wenn dann noch alles durchgehen gelassen wird und bei einem bestimmten Punkt ist dann alles zuviel und es folgt auf einmal die Radikalstrafe. Welches Kind soll denn verstehen, was in diesem Moment vor sich geht und daraus lernen?

   * Die Regeln gelten immer und werden nicht manchmal von einem Elternteil auf Kosten des anderen Elternteils außer Kraft gesetzt.
   * Konsequenz: Alle Kinder testen die Regeln aus.
   * Eventuell notwendige Konsequenzen, mit Bedacht wählen.


Jedes Kind hat seinen eigenen Willen, den es gilt in richtige Bahnen zu "lenken". Die Holzhammermethode funktioniert da nicht. Der schlimmste Satz den ich diesem Zusammenhang kenne ist "Man muss den Willen brechen". Wer dies tut zerstört ein Stück der zarten Kinderseele und ist mit Schuld daran, wenn die Kleinen, wenn sie mal groß sind mit ihrem Leben nicht zurechtkommen. Für mich ist das ein Verbrechen, was allerdings in keinem Gesetz auftaucht und deshalb leider noch gang und gebe ist.

Kinder heisst Verantwortung. Vor allem in Konflikten. Wenn alles gut läuft kann jeder verantwortlich handeln.

   * Die Kinder haben ihren eigenen Namen.


Es ist nicht notwendig (egal wie aufgebracht wir sind) ihnen andere Namen zu geben, schon gar nicht von Tieren (Schwein, Ferkel, dumme Kuh, Pissnelke, Sepp, Deppo, Dubel...). Es ist schlimm was man so alles hören kann und wie schnell einem selbst im Affekt etwas herausrutscht. Wir verletzten die Würde des Kindes (was sogar ein Verstoß gegen den ersten Artikel des Grundgesetzes darstellt). Ein Kind benimmt sich vielleicht mal wie ein ..., aber es ist keines. Beim Kind kommt sonst an, das es so sein soll und wir wundern uns, dass es sich weiterhin so verhält.

Meine Tipps:

netmoms - Das Portal für Mütter: Tipps zur Erziehung

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü